Ziel des Hundeführerscheins ist es, eine enge und vertrauensvolle Bindung zwischen Hundehalter und Hund zu erarbeiten. Der Hund ehalter erlernt gemeinsam mit seinem Hund in Übungsstunden alles Erforderliche, um den Führerschein zu absolvieren. A us bildung und Prüfung beinhalten einen praktischen und einen theoretischen Teil. Die Sachkunde des Hundehalters sowie die Gehorsamkeit und Sozialverträglichkeit des Hundes stehen dabei im Mittelpunkt.
Die Lebensbedingungen für Hunde haben sich gerade in den letzten Jahrzehnten enorm verändert. Insbesondere in den Städten werden sie mit zahlreichen Umweltreizen konfrontiert und der Raum für die freie Entfaltung ihrer Bewegungsbedürfnisse ist eher begrenzt. Da ist es für den Halter nicht immer einfach, allen Interessen gerecht zu werden. Auf der einen Seite verlangt die Umwelt entsprechende Rücksichtnahme und andererseits sind die Bedürfnisse des Vierbeiners nach einer artgerechten Haltung zu erfüllen. Auch gilt es immer mehr Vorschriften zu beachten.
´´Sitz!´´, ´´Platz!´´, ´´Fuß!´´. Jeder Hundebesitzer freut sich, wenn sein Hund diese Kommandos beherrscht. Oft wird lange und oft daran geübt - ohne Erfolg. Meist sind es in solch einem Fall einige einfache Regeln, die bei der Erziehung nicht beachtet wurden. Ändert der Hundebesitzer seine Methoden ein wenig, stellt sich recht schnell ein Erfolg ein.
Bei einigen Hunden sind aufgrund mangelnder Erziehung ernstere Probleme entstanden - ständiges Anspringen von Personen, Dauerkläffen, Davonlaufen, um nur einige zu nennen. Auch bei solchen Hunden sind die Grundregeln der Hundeerziehung der erste Schritt in die richtige Richtung. Der Besitzer m us s die Kontrolle über seinen Hund haben, um ihm schlechte Angewohnheiten abgewöhnen zu können.
Ein weiterer Aspekt ist in diesem Z us ammenhang von Bedeutung: In einer Zeit zunehmender Hundefeindlichkeit kann jeder gut a us gebildete und sozialverträgliche Hund die Akzeptanz der Vierbeiner ein klein wenig steigern. Ein Hundehalter, der mit dem nötigen Hintergrundwissen a us gestattet ist, kann auf eventuelle Anfeindungen seiner Umgebung besser reagieren
Der Hundeführerschein stellt bei uns keine erweiterte Begleithundeprüfung dar.
Echte Alltagssituationen werden zusammen mit dem Hundehalter geübt.
Warum man den Hundeführerschein bei der mobilen Hundeschule machen sollte:
-» weil wir zur Ausbildung keinen Hundeplatz benützen
-» weil wir in der alltäglichen Umgebung trainieren
-» weil wir nicht nur versprechen, sondern auch halten
-» weil wir da beginnen, wo andere aufhören
-» weil wir die Probleme da bekämpfen, wo sie entstehen
-» weil wir ohne jegliche Art von Motivation arbeiten (Leckerli, Spielzeug, us w.)
Der Unterschied zu herkömmlichen Erziehungsmethoden ist, dass Sie nicht Ihrem Hund nachlaufen, sondern der Hund Ihnen nachläuft. Somit haben sich 95% der Probleme erledigt.
Die Prüfung besteht aus 2 Bereichen:
Für Interessenten, die vor Erwerb eines Hundes die Sachkundeprüfung des Hundeführerscheins erwerben möchten, ist es möglich den praktischen Teil separat zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.
Prüfungsablauf
Die theoretische Sachkundeprüfung des Hundehalters erfolgt in schriftlicher Form. Dabei werden Fragen a us folgenden Bereichen in einem Multiple-Choice-Verfahren geprüft:
-» Hund und Recht
-» Welpenkauf und – Aufzucht
-» Lernverhalten
-» Hunde/Halter und Öffentlichkeit
-» Haltung/Pflege/Gesundheit
-» Mensch-Hund-Beziehung
Die praktische Prüfung findet nicht auf einem Hundeplatz, sondern in alltäglicher Umgebung statt und umfasst:
-» Leinenführigkeit
-» Sitz, Fuß, Platz, Bleib, Komm
-» Mehrere verschiedene provozierte Stress-Situationen in der alltäglichen Umgebung
-» Freifolge ohne Leine (Z us atzkurs erforderlich)
Die Voraussetzung zum Hundeführerschein ist mindestens ein abgeschlossener 10 - Stunden Kurs.